Raffrollo
Das Raffrollo unterscheidet sich im Vergleich zu einem gewöhnlichen Rollo insofern, als dass der Stoff nicht um eine Welle gewickelt wird, sondern durch das Hochziehen, meist mittels einer Schnur, zusammengelegt oder gefaltet wird. Das Raffrollo kommt dadurch der Funktionsweise des Plissees sehr nahe, wobei der Unterschied meist darin liegt, dass das Raffrollo einen leichteren und lockereren Eindruck macht und so eine entspanntere und verspieltere Atmosphäre verbreiten kann.
Das Raffrollo oder die dekorative Gardine
Wahrlich kann das Raffrollo durch seine Optik als eine Mischung aus Gardine und Rollo angesehen werden. Wer sich für ein Raffrollo entscheidet, bei dem steht die Wertlegung auf das Aussehen bestimmt nicht an letzter Stelle, denn es macht wirklich etwas her, insofern es gekonnt mit der Umgebung kombiniert wird.
Auch bei diesem Rollo hat man die Qual der Wahl bezüglich der Transparenz, meistens kann hier zwischen transparent, halbtransparent und stark verdunkelnd unterschieden werden.
Interessant sind aber auch die Möglichkeiten beim verwendeten Gewebe. Denn Anstelle von Stoff kann auch Holzgewebe benutzt werden, was ein ganz anderes Gefühl beim Anfassen hervorruft. Für gewöhnlich jedoch werden dünne Gardinenstoffe benutzt, wodurch es möglich wird, dass sich das Rollo in lockere Falten werfen kann und so die von Liebhabern geschätzte Optik erlangt.
Die Montagemöglichkeiten beim Raffrollo
Die Montage eines Raffrollos ist relativ simpel, auch am Dachfenster, und von einem handwerklich ungeübten Menschen leicht auszuführen. Die nachträgliche Anbringung ist problemlos möglich und dies direkt am Fensterrahmen, als auch an der Decke, der Wand oder der Fensternische.
Preislich unterschreitet das Raffrollo sogar gelegentlich noch das herkömmliche Rollo und beginnt in Ausnahmefällen schon bei ungefähr 3 Euro bei Aktionsangeboten und bei festgelegten Standartmassen, steigt der Preis aber dann relativ rasch an. Dennoch sollte man nicht vergessen, neben dem Preisschild auch die Qualität zu prüfen, um nicht später in den eigenen vier Wänden eine unliebsame Überraschung zu erleben.